Archiv
zusammenTun. Wege gemeinschaftlicher Selbsthilfe
NAKOS und BARMER GEK haben gemeinsame Broschüre herausgegeben
Diese 32-seitige Broschüre gibt allen, die sich für gemeinschaftliche Selbsthilfe interessieren, einen Einblick in wichtige Schritte und Erfahrungen der Selbsthilfegruppenarbeit. Sie will Menschen anregen, einander zu helfen und sich zu engagieren.
Weitere Informationen unter: Homepage
Bestellmöglichkeit unter: Homepage
Wohnberatung: Wohnraumanpassung für mehr Sicherheit und Selbstbestimmung in den eigenen vier Wänden
Menschen die wegen ihres Alters oder einer Behinderung pflegebedürftig sind, möchten sich trotz ihrer Pflegebedürftigkeit so frei und eigenständig wie möglich in ihrer eigenen Wohnung bewegen können. Leider ist dies in den meisten Wohnungen nicht möglich, da sie voller Barrieren sind. Doch dies muss kein Grund sein, die eigene Wohnung, in der man sich zu Hause fühlt, zu verlassen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Barrieren beseitigt werden können und wie der Wohnraum den eigenen Bedürfnissen gerecht gestaltet werden kann. weiterlesen…
15.08.2011: Stiftung unterstützt notleidende Pflegebedürftige und ihre pflegenden Angehörigen
Informeller Antrag per E-Mail genügt. Bedürftigkeit muss nachgewiesen werden. Wir sind im direkten Kontakt mit der Vorsitzenden Frau Dr. Nash. Rückfragen gern an Hanneli Döhner.
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Deutscher Engagementpreis 2011
15. 08.2011: wir pflegen wurde für den Deutschen Engagementpreis 2011 nominiert von Dorothee Vogt im Namen des USable Teams der Körber Stiftung. Mehr Informationen: hier
14.07.2011 Vorträge zur Fachtagung
Die Vorträge zu der Fachtagung 2011: „Was heißt eigentlich‚ ambulant vor stationär’?! – Zuhause bleiben im privaten Pflegehaushalt“ am 14.07.2011 in Stuttgart finden Sie hier.
ZDF WISO 9. Januar 19.25 Uhr
Kurzbeitrag zum Thema Familienpflegezeitgesetz unter Mitwirkung von wir pflegen Mitgliedern:
Schwierige Liaison: Pflege und Beruf unter einen Hut bringen
Arbeitgeber müssen bei der neuen Familienpflegezeit zustimmen
Ab 1. Januar können Arbeitnehmer für zwei Jahre ihre Arbeitszeit auf bis zu 15 Stunden reduzieren, um sich der Pflege von Angehörigen zu widmen. Um die Gehaltseinbußen auszugleichen, soll der Arbeitnehmer die Hälfte des Bruttolohns, auf den er verzichtet, als Gehaltsvorschuss weiter beziehen. Große Hürde ist der Arbeitgeber: Dieser muss der Teilzeitarbeit zustimmen. weiterlesen…
Die zweite Ausgabe der Zeitschrift “Angehörige pflegen” ist erschienen
Schwerpunktthema: Urlaub – Gönnen Sie sich eine Auszeit
Die Zeitschrift wird mit Unterstützung der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen hergestellt und bietet vielerlei für Pflegende Angehörige. Die Zeitschrift ist kostenlos erhältlich. Sie wird von der Unfallkasse NRW, der Barmer GEK sowie dem Bundesverband des Sanitätsfachhandels verteilt.
Den Link zur Seite finden Sie hier.
Ein starkes Netz – AOK unterstützt Angehörige
22.11.2011 Familienorientierte Selbsthilfe
Finn ist zehn Jahre alt und ein gesunder Junge. Dennoch bestimmt eine schwere Krankheit sein Leben, denn seine zwei Jahre ältere Schwester Jule hat das Rett-Syndrom. Sie kann nicht reden, nicht gehen, sich kaum aufrecht halten. Ihre Hände hält sie oft vor sich in knetenden oder waschenden Bewegungen. So wie Finn sind auch Paula und Anica von der Erkrankung eines Familienmitglieds betroffen: Paula war gerade vier Jahre alt, als ihre Mutter erstmals an Brustkrebs erkrankte. Anica ist zwölf, ihre Mutter hat seit 13 Jahren Multiple Sklerose. Um Angehörige bei ihrer schweren Aufgabe zu unterstützen, setzt die AOK mit der Kampagne “Ein starkes Netz gibt der Familie Halt, wenn einer krank ist” auf familienorientierte Selbsthilfe. weiterlesen…
Schicksal Alzheimer – und wer kümmert sich dann um mich?
Aufgrund aktueller Ereignisse hat die ARD sich am vergangenen Sonntag kurzfristig für ein anderes Thema entschieden.
An diesem Sonntag, 20. November 2011, um 21.45 Uhr im Ersten, wird das Thema nachgeholt:
Wo liegt noch mal der Haustürschlüssel? Warum bin ich eigentlich in die Küche gegangen? Wie heißt die neue Nachbarin mit Vornamen? Eine Demenz beginnt schleichend und ist für Betroffene und Angehörige zunächst nicht als Krankheit erkennbar. Erst, wenn die Schusseligkeit immer häufiger auftritt und mit der Vergesslichkeit erste Sprachstörungen einhergehen, wird vielen Menschen klar: Da stimmt etwas nicht. Wenn der Arzt dann die Diagnose Alzheimer stellt, stehen die Erkrankten meist unter Schock. Und auch Freunde und Verwandte ahnen, dass ihnen eine dramatische Zeit bevor steht. Denn Alzheimer ist nicht heilbar.
Studie – Paarbeziehung bei Demenz
Warum wird dieses Projekt durchgeführt?
Für viele Menschen ist die Zufriedenheit mit ihrer Partnerschaft zentral für ihr Wohlbefinden. Wenn ein Partner eine Demenz entwickelt, betrifft das auch viele Aspekte der Beziehung, weil sich durch die gesundheitliche Veränderung des Partners auch der gewohnte Alltag verändert. Seit mehreren Jahrzehnten hat sich die Forschung auf die Belastung der Angehörigen konzentriert. Aber auch dort, wo Forscher sich mit den Veränderungen in der Beziehung beschäftigen, wird sie meist nur aus Sicht des Angehörigen untersucht und die des Menschen mit Demenz vernachlässigt. weiterlesen…
23.10.2011 Gutachten: “Berechnungen der finanziellen Wirkungen verschiedener Varianten einer Pflegebürgerversicherung“ von Prof. Dr. Heinz Rothgang, ZES Bremen
Pflegepolitik unter Schwarz-Gelb – das sind große Versprechungen und nichts dahinter. Das „Jahr der Pflege“ 2011 ist zum Jahr des Nichtstuns geworden. Stattdessen verschiebt die Koalition die Pflegereform immer weiter. Ein tragfähiger Kompromiss ist nicht in Sicht. Weil Schwarz-Gelb es nicht kann, ergreifen wir die Initiative. Zu Beginn dieses Jahres hat die grüne Bundestagsfraktion ein Gutachten zu “Berechnungen der finanziellen Wirkungen verschiedener Varianten einer Pflegebürgerversicherung“ in Auftrag gegeben. Erstellt wurde das Gutachten vom renommierten Pflegeökonomen Prof. Dr. Heinz Rothgang und seinem Team vom Zentrum für Sozialpolitik (ZES) der Universität Bremen. Die Ergebnisse bestätigen: Eine solidarische Pflegeversicherung ist auch in Zukunft finanzierbar. Wir brauchen mehr statt weniger Solidarität. weiterlesen…
10. Deutscher Seniorentag in Hamburg vom 3. bis 5. Mai 2012 in Congress Center Hamburg
Unter dem Motto “JA zum Alter!” soll vom 10. Deutschen Seniorentag die Botschaft ausgehen: Wir nehmen das Älterwerden und das Altsein in seiner Vielfältigkeit an, mit seinen Potenzialen und Herausforderungen, aber auch mit seinen Grenzen. Weitere informationen finden Sie auf der Homepage.
InfoRadio rbb – Pflege ist kein Halbtagsjob!
Rund 2,3 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Mehr als zwei Drittel davon werden von ihren Angehörigen gepflegt. Und für die bedeutet das oft: Erst den bezahlten Job machen und danach noch körperliche und seelische Schwerstarbeit leisten. Viele halten das nicht lange durch und stehen dann vor der Frage: Heimeinweisung oder den Job aufgeben, was nicht nur finanziell ein hoher Preis ist. Rainer Hammerling hat ihn gezahlt. 12 ½ Jahre hat er seine Eltern gepflegt. Heute ist er Ansprechpartner beim Verein wir pflegen für Berlin.
Das Interview können Sie sich hier anhören.
Das Leben! – Mein Mann ist dement: Wenn die Liebe an ihre Grenzen kommt
Erika hat Angst vor dem Tag, an dem ihr Mann sie nicht mehr erkennt. Dann ist sie ganz allein, obwohl sie doch ihren Ehemann Wolfgang an ihrer Seite hat. Seit 35 Jahren sind die Erzieherin und der ehemalige Lehrer ein Paar. Zwei Kinder haben sie groß gezogen, ein Haus gebaut. Über ein halbes Jahr haben wir die beiden Paare mit der Kamera begleitet. Der NDR zeigt die ungekürzte Fassung (45 min) des Films, der in einer Kurzversion im Mai in der ARD lief.
Informationen zur Sendung finden Sie hier:
Unterstützung von pflegenden Angehörigen – sozialpolitische Positionen des Diakonie Bundesverbandes
Ältere Menschen mit Pflegebedarf müssen die Möglichkeit haben, eine für sie passende Wohn- und damit auch Begleitungs- und Pflegeform auszuwählen. Gleichzeitig müssen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass Menschen selbstbestimmt entscheiden können, ob sie familiäre Pflegeaufgaben übernehmen wollen. Die Diakonie unterstützt pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen bei der Entscheidungsfindung und -umsetzung und begleitet sie bei Bedarf in ihren häuslichen Pflegesituationen und bei ihren Pflegearrangements. weiterlesen…
Ein großes Dankeschön für die Spende der Pflegebegleiter in Reutlingen
Frau Ruck schrieb uns: “Wir, die ehrenamtlichen “Pflegebegleiter” in Reutlingen – wir begleiten und unterstützen pflegende Angehörige in ihrer speziellen Situation -veranstalteten am Samstag, 9. 7. 2011, einen Bücher-Flohmarkt, um unser Projekt in Reutlingen einmal mehr bekannt zu machen. Den Erlös spendeten wir gerne dem Verein wir pflegen.”
Im Namen der Mitglieder von wir pflegen schicken wir ganz herzliche Grüße nach Reutlingen und bedanken uns für diese wunderbare Überraschung. Vielleicht ein guter Anfang für verstärkte Kooperation in der Unterstützung pflegender Angehöriger?
Der Vorstand wir pflegen
Achtung, sehr kurzfristige Information: Montag, den 19. September 2011 Anhörung zum Familienpflegezeitgesetz
Morgen findet die öffentliche Anhörung zum Familienpflegezeitgesetz statt:
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a13/anhoerungen/Familienpflegezeit/index.html
Hier finden Sie auch den Gesetzesentwurf und die Gutachten dazu.
Weniger Bürokratie in der Pflege
Elisabeth Beikirch ist “Ombudsfrau zur Entbürokratisierung in der Pflege”.
Sie wünscht sich konkrete Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger. Weitere Informationen finden Sie hier.

