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22. Februar 2011 – “Stadtgespräch” Kontrovers Teilzeit für Pflege – Arbeitgeber in die Pflicht?
21:45 Uhr im hr Fernsehen
Zwei Jahre lang 50 Prozent arbeiten, dafür aber 75 Prozent des Lohns beziehen. Das ist der Gesetzentwurf, mit dem Familienministerin Schröder die Pflege alter und kranker Menschen zu Hause fördern will.
Mehr können Sie auf der Homepage sehen
Begleitung von Heimbewohnern zu notwendigen Arztbesuchen, für die eine Begleitung durch Dritte nicht sichergestellt ist, ist als Regelleistung von den Pflegeheimen zu leisten
Das hat das Verwaltungsgericht Stuttgart mit nun bekannt gegebenem Urteil vom 13.01.2011 entschieden und die Klage einer Pflegeeinrichtung gegen eine im Wege der Heimaufsicht ergangenen gleichlautenden Anordnung des vom Landratsamt Ostalbkreis vertretenen Landes Baden-Württemberg abgewiesen (Az.: 4 K 3702/10). Damit steht fest, dass die Heimbetreiber für ihre Bewohner bei notwendigen Arztbesuchen außerhalb der Einrichtung auch die Begleitung als Regelleistung sicher zu stellen haben, und die finanziellen Aufwendungen hierfür nicht als Zusatzleistung oder sonstige Leistung abgerechnet werden dürfen. weiterlesen…
Hilfe für Helfer ausgezeichnet
Der mit 50.000 Euro dotierte “Berliner Gesundheitspreis 2010″ ist am Montagabend (14. Februar) an Projekte verliehen worden, die pflegende Angehörige unterstützen. Der diesjährige Preis stand unter dem Motto “Auch Helfer brauchen Hilfe”. Jeweils ein erster Platz und damit ein Preisgeld in Höhe von je 20.000 Euro gingen an die Berliner Organisation “Pflege in Not” und an das Münchener Kontaktnetzwerk “allfa beta”. Ein Preisgeld von weiteren 10.000 Euro erhielt die Bürgerinitiative Stendal, die auf den zweiten Platz gewählt wurde. Neben Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler nahmen rund 300 Gäste im Atrium des AOK-Bundesverbandes in Berlin teil. weiterlesen…
wir pflegen bringt die Leitlinien des Vereins in den Pflegedialog des BMG ein
Am Montag, 14. Februar 2011 findet der zweite Pflegedialog auf Einladung von Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler zum Thema: “Pflegende Angehörige” statt. wir pflegen ist zur Teilnahme eingeladen und wird die 11 Leitlinien als Forderungen einbringen. Viele der Punkte werden auch von anderen Verbänden aktiv vertreten, so dass zu hoffen ist, dass die Anerkennung und bessere Unterstützung für pflegende Angehörige endlich höher auf die politische Agenda kommt.
Lesen Sie die Forderungen von wir pflegen hier
Einladung von wir pflegen beim Pflegedialog am 14. Februar 2011
wir pflegen ist zum zweiten Pflegedialog mit dem Thema: “Pflegende Angehörige” am 14. Februar 2011 von 11 – 13 Uhr in Berlin vom Bundesgesundheitsminister Dr. Rösler eingeladen worden. Bereits im September 2010 hatte wir pflegen die Möglichkeit zu einem Gespräch mit dem Minister.
Lesen Sie dazu den Brief an den Minister mit den Anlagen zu Zielen des Vereins, einem und dem Diskussionsvorschlag zum Pflegegeld und das Gesprächsprotokoll.
Besuch bei Gesundheitsminister Dr. Rösler am 15.09.2010
wir pflegen war zu einem Gespräch bei Gesundheitsminister Dr. Rösler in Berlin eingeladen und steht auf der Einladungsliste für den nächsten Pflegedialog.
Lesen Sie den Brief an den Minister mit den Anlagen zu Zielen des Vereins, einem Diskussionsvorschlag zum Pflegegeld und dem Gesprächsprotokoll.
Zum nächsten Pflegedialog des BMG zum Thema: “pflegende Angehörige” am 14. Februar 2011 ist wir pflegen eingeladen.
KDA fordert Unterstützung für pflegende Angehörige
Wer pflegt, wird häufig selbst krank – Quartierskonzepte können helfen
Köln, 2. Februar 2011. Pflegende Angehörige müssen stärker unterstützt werden. Das fordert das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). Erst vor Kurzem hat eine Analyse der Siemens-Betriebskrankenkasse gezeigt, dass pflegende Angehörige auf Grund ihrer Belastung häufiger krank sind als Personen, die nicht pflegen. Um dies zu verhindern, müsse die Sozialpolitik auf Lösungsansätze im direkten Umfeld der Betroffenen setzen und stärker auf ihre Lebensbedingungen eingehen als bisher, so das KDA. weiterlesen…
Leben mit Alzheimer
Demenz ist ein Tabu – viel größer noch als beispielsweise eine schwere Depression. Wie bei keiner andereren Krankheit wird bislang fast nur über die Betroffenen und kaum mit den Betroffenen geredet. weiterlesen…
Der familiäre Gau – Wenn Eltern zum Pflegefall werden
Hier können Sie die Sendung vom 26.11.2010 anhören.
15. November 2010 Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler plant umfassende Reformen in der Pflege
Dr. Philipp Rösler im Gespräch mit Berthold Hamelmann und Christof Haverkamp
Das ganze Interview können Sie auf der Homepage lesen
wir pflegen war am15.09.2010 zu einem Gespräch bei Gesundheitsminister Dr. Rösler in Berlin eingeladen.
Lesen Sie den Brief an den Minister mit den Anlagen zu Zielen des Vereins, einem Diskussionsvorschlag zum Pflegegeld und dem Gesprächsprotokoll.
COMPASS-Pflegepreis
Auszeichnung für bürgerschaftliches Engagement – Bewerbuung bis zum 20.10.2010
Gehören Sie zu den 1,5 Millionen Menschen, die Vater, Mutter, Großeltern oder einen Angehörigen mit Behinderung oder einen Ihnen nahestehenden Menschen zu Hause versorgen?
Oder Sie haben Freunde oder Verwandte, die sich jeden Tag liebevoll um einen pflegebedürftigen Menschen kümmern und eigene Bedürfnisse hintenanstellen?
Dann wissen Sie wie viel Kraft und auch Zeit die Versorgung eines hilfebedürftigen Menschen in Anspruch nimmt.
Wir, die Pflege-Experten von COMPASS, lernen in unserer Tätigkeit als Pflegeberater jeden Tag viele Pflegende kennen. Menschen, die sich selbstlos für andere engagieren. All denjenigen möchten wir einmal Danke sagen. Aus diesem Grund haben wir den COMPASS-Pflegepreis ins Leben gerufen. Eine Auszeichnung für Menschen, die sich für pflegebedürftige Angehörige und Mitmenschen engagieren. Menschen, die im Einsatz für andere Besonderes leisten und so der Gesellschaft ein Vorbild sind. Sie verdienen Anerkennung!
Machen Sie mit und schlagen Sie bis zum 20. Oktober 2010 aus Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis Menschen vor, die diese besondere Auszeichnung verdient haben – zum Beispiel
pflegende Angehörige, ehrenamtliche Helfer oder engagierte Bürger in der Selbsthilfe.
Neugierig geworden? Ab sofort können Sie sich den Bewerbungsbogen für den COMPASS-Pflegepreis herunterladen oder die Unterlagen telefonisch unter 0800 101 88 00 (gebührenfrei) anfordern.
Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge.
Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen! (Diese finden Sie auch auf dem Bewerbungsbogen.)
Eine fachkundige Jury – bestehend aus dem regionalen Schirmherrn, Mitarbeitern der COMPASS Pflegeberatung, einem Redakteur des Medienpartners sowie einem Vertreter der Selbsthilfe – wertet die Bewerbungen anhand von festgelegten Kriterien aus.
Die Preisvergabe wird im Rahmen des Internationalen Tages des Ehrenamts erfolgen.
45 Min.: Betreut und betrogen?
Dienstag, 14. September 2010, 22:35 bis 23:20 Uhr
- 45. Min.: Betreut und betrogen? -
45 Min. stellt Menschen vor, die gegen ihren Willen ins Räderwerk staatlicher Fürsorge geraten sind. Die Dokumentation zeigt aber auch, was engagierte Betreuer leisten.
Wolfgang A. begreift bis heute nicht, wie das passieren konnte. Er hatte seiner schwer kranken Mutter versprochen, sie bis zu ihrem Tod zu pflegen. Sie wollte, wenn es zu Ende gehe, zu Hause wohnen bleiben, in den eigenen vier Wänden sterben. So war es in der Familie verabredet.
Doch die Absprachen nutzten nichts. Das örtliche Vormundschaftsgericht wurde auf den “Fall” aufmerksam. Die Mühlen der staatlichen Fürsorge setzten sich in Gang. Eine Berufsbetreuerin wurde vom Gericht eingesetzt. Diese völlig fremde Person hatte nun die Befugnis, über den Lebensmittelpunkt von Frau A. zu entscheiden.
Dörte Schipper und Gregor Petersen gehen für die NDR Dokureihe “45 Min” auf Spurensuche. Sie treffen Menschen, die gegen ihren Willen ins Räderwerk staatlicher Bürokratie geraten sind und sich dagegen nicht wehren konnten.
Aber: Die spannende Dokumentation zeigt auch, was engagierte Betreuer leisten können! Denn: Alter, Krankheit, Lebenskrise – plötzlich ist man auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen. Das kann jeden treffen. Und immer öfter kommen dann Betreuer zum Einsatz. Doch manchmal wird eine Betreuung auch gegen den Willen des Betroffenen eingerichtet.
Was als staatliche Hilfe gedacht war, gerät dann nicht selten zum Desaster. Und das, obwohl das Betreuungsgesetz ausdrücklich vorschreibt, den Willen des Betroffenen in den Vordergrund zu stellen und staatliche “Zwangsbeglückung” – etwa durch eine Heimunterbringung – nur im äußersten Notfall vorzunehmen.
Die Sendung können Sie sich hier anschauen.
Gesundheitspreis 2010: Bewerbung bis zum 31.05.
Projekte zur Entlastung pflegender Angehöriger gesucht.![]()
Bis zum 31. Mai 2010 können sich Institutionen bewerben, die eine gesundheitliche Entlasung für diese Personengruppen bieten und ihr helfen, am sozialen Leben teilzuhaben sowie Pflege und Beruf besser vereinbaren zu können.![]()
Infoflyer zum Berliner Gesundheitspreis 2010
Internet: www.aok-bv.de/aok/berlinergesundheitspreis
Entlastung für pflegende Angehörige
Die Sendung “Entlastung für pflegende Angehörige” lief am Mittwoch, 02.06.2010 im WDR,
Service Zeit Familie zwischen 18.20 und 18.50 Uhr.
Vielleicht hat der ein oder andere ja Interesse und Zeit sich den Film anzugucken.
Mitglieder aus unserer Regionalgruppe kommen nicht vor – werden aber für eventuelle andere
Sendethemen benötigt (Kontakte gab es schon und wird es wohl noch geben….).
Ihnen / Euch ein schönes Wochenende und mit lieben Grüßen aus Telgte!
Susanne Hallermann
BAGSO-Pressemitteilung 5 / 2010
Unsere Gesellschaft braucht die Solidarität der Generationen!
Zum 2. Europäischen Tag der Solidarität der Generationen am 29. April 2010 werben die in der BAGSO zusammengeschlossenen über 100 Seniorenorganisationen mit rund 13 Mio. älteren Mitgliedern ein neues, erweitertes Verständnis vom Generationenvertrag.
Generationenbeziehungen beschränken sich nicht auf das staatlich organisierte Umlageverfahren. Viele Milliarden Euro werden jedes Jahr – ganz unabhängig von den Sozialsystemen – zwischen den Generationen transferiert. Zwei von drei Pflegebedürftigen werden von Familienangehörigen zu Hause versorgt. Hinzu kommen unzählige Unterstützungsleistungen, wie Enkelkinderbetreuung, Besorgungsdienste oder Hilfe im Haushalt.
Zahlreiche Projekte und Initiativen zeugen von gegenseitiger Hilfe und Unterstützung weit über die Familie hinaus. So sind im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements bei den 60- bis 69-Jährigen 37 % aktiv, darunter zahlreiche in generationenübergreifenden Projekten wie Patenschaften für Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte.
In ihrer Leipziger Erklärung betonen die Seniorenorganisationen die Bereitschaft der Älteren, ihren Beitrag zur Generationensolidarität zu leisten.


