wir pflegen bezieht Stellung mit einem Positionspapier zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Unternehmen werden zwar familienfreundlicher, Mitarbeiter mit Pflegeverantwortung dabei aber noch wenig berücksichtigt. Denn die Pflege eines Angehörigen erfährt noch nicht den gleichen gesellschaftlichen Stellenwert und die gleiche rechtliche Anerkennung wie die Erziehung eines Kindes. Obwohl es heute schon mehr pflegebedürftige Menschen als Kinder unter drei Jahren gibt.

wir pflegen findet, dass die gesetzlichen Regelungen bislang unzureichend sind und stellt außerdem fest, dass Entlastungsangebote kaum genutzt werden. Für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf spielen aber die Entlastungsangebote der Pflegeversicherung eine besonders wichtige Rolle. In der Tat gibt es aus den verschiedenen Leistungstöpfen entsprechende Mittel. Nach dem Inkrafttreten des Pflegeneuausrichtungsgesetzes (PNG) werden auch die Belange von Menschen mit Demenz besonders berücksichtigt.

Die wir pflegen-Arbeitsgruppe „Pflege und Beruf vereinbaren“ hat nun in einem Positionspapier eine Bestandsaufnahme gemacht und Empfehlungen entwickelt. Sie richten sich gleichermaßen an Vertreter der Politik, Akteure der Wirtschaft, Kostenträger und schließlich Pflegeleistungserbringer.

Positionspapier zum Herunterladen

Foto: Erfolgsfaktor Familie
 

Aktuelles

17.09.2016

Unser Vereinsmitglied Silke Niewohner ist im Beirat des Bundesministeriums für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. In einem Interview für „Perspektive Wiedereinstief“ spricht sie unter anderem über Verbesserungsmöglichkeiten und Tipps für pflegende Angehörige, die im Beruf bleiben möchten oder wieder einsteigen wollen. Sie können es hier lesen.

02.02.2016

Der Themenreport „Beruf und Pflege“ des Zentrums für Qualität in der Pflege ist neu erschienen. Auch unser Mitglied Dr. Hanneli Döhner hat einen Expertenbeitrag dazu verfasst, was wir in Deutschland vom „Vorreiter“ Großbritannien lernen können. Der Report kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Der Report kann ab sofort auch in gedruckter Form über info@zqp.de kostenfrei bestellt werden.

12.01.2016

Die aktuelle Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege – ZQP zeigt: die Freistellung durch die Familienpflegezeit wird häufig nicht genutzt, weil pflegende Angehörige nicht in formiert sind oder es sich finanziell nicht leisten können.

Artikel in der Ärztezeitung zur Studie des ZQP

Die gesamt Studie: ZQP-Studie: Regelungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege kommen nicht an

Hintergrundinformationen

 Die Familienpflegezeit hat eine Extraseite beim BMFSFJ: www.bmfsfj.de
 

04.02.2016 ZQP Themenreport Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Der Themenreport des Zentrum für Qualität in der Pflege bietet einen detaillierten Einblick in die Thematik. Er analysiert den aktuellen Stand, lässt wichtige Akteure zu Wort kommen und gibt Impulse und Ausblicke. Auch unser Mitglied Dr. Hanneli Döhner hat darin einen Expertenbeitrag verfasst. Den Report können Sie hier kostenlos herunterladen. Der Report kann ab sofort auch in gedruckter Form über info@zqp.de kostenfrei bestellt werden.


05.11.2013 Veranstaltung: (Aus-)bildung, Beruf und Familie – Integration über den Lebensverlauf

Anlässlich des Wissenschaftsjahres 2013 – Die demografische Chance findet unter der Federführung der Fachhochschule Düsseldorf eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Den demografischen Wandel gestalten“ statt.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und an alle Professionen, an Multiplikatoren aus Forschung und Praxis sowie an die breite Öffentlichkeit!


08.04.2013 Vortrag beim 9. Gesundheitstag 2013

Die Vorstandsvorsitzende von wir pflegen, Dr. Hanneli Döhner, war eingeladen, beim 9. Gesundheitstag 2013 der Handelskammer Hamburg einen Vortrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu halten. Download: Vortrag Gesundheitstag Döhner


30.01.2013 Kleine Anfrage zum Stand der Umsetzung des Familienpflegzeitgesetzes vom 25.1.2013

„Unter Bezug auf eine vorläufige Statistik des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) wird dort berichtet, dass die Familienpflegezeit bisher von nicht mehr als 200 Personen in Anspruch genommen worden sei, beim BAFzA seien bisher erst 135 Anträge auf eine entsprechende Förderung eingegangen.“ Das komplette Dokument finden Sie hier.


24.06.2012 EU-Jahr 2014 zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie?

COFACE – Europäische Vereinigung von Familienorganisationen hat einen Aufruf gestartet, um 2014 zum EU-Jahr für die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familienleben zu machen: www.coface-eu.org.

Diese Initiative soll auch den pflegenden Angehörigen zu mehr Anerkennung und Unterstützung europaweit verhelfen. Für wir pflegen bietet sie einen Rahmen für die derzeitigen Themenschwerpunkte: „Armut durch Pflege“ und „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ und kann helfen, die Aufmerksamkeit zu erhöhen und Forderungen besser an die Politik zu transportieren. COFACE hat in diesem Zusammenhang einen Blog eingerichtet, mit dem die Kampagne unterstützt werden soll: www.coface-eu.org/en


14.05.2012 Kritische Publikation zur Familienpflegezeit

Unser Mitglied Regina Seibel-Erdt pflegt ihren von Schlaganfall betroffenen Mann und ist Vollzeit berufstätig. Wie steht sie zur Familienpflegezeit? Lesen Sie ihren Beitrag: „Ständig an der Grenze zur Überlastung“


09.04.2012 Beruf und Pflege – Vereinbarkeit verbessern (Projekt des ZQP)

Die Mehrzahl pflegebedürftiger Menschen in Deutschland wird aktuell im häuslichen Umfeld versorgt – überwiegend von Angehörigen und nahen Bekannten. Dies bedeutet im Umkehrschluss: Der Großteil der erbrachten Pflegeleistung der finanziellen Belastung wird von der Familie geleistet. Welche organisatorischen Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, damit sich Pflege und Beruf auch zukünftig vor dem Hintergrund der soziodemographischen Veränderungen vereinbaren lassen? weiterlesen…


13.02.2012 DeutschlandRadio-Feature „Familienpflegezeit“

Am Montag den 13.2.2012 um 19.30 Uhr sendet Deutschlandradio Kultur ein Feature zur Familienpflegezeit. Später ist das Stück auch unter www.dradio.de abrufbar. Über „DeutschlandRadio Kultur“ auf  „Sendungen“, dann „Zeitfragen“, dann zum Skript bzw. podcast klicken. Auch Mitglieder von wir pflegen waren beteiligt.


07.01.2012 Pflegeleichte Mitarbeiter: Flexible Arbeitszeiten, Home-Officing, Schichtwechsel: Ein neues Gesetz soll Berufstätigkeit und häusliche Pflege leichter miteinander vereinbaren – aber nur, wenn der Arbeitgeber zustimmt

Zweieinhalb Millionen Menschen sind in Deutschland auf Pflege angewiesen. Knapp die Hälfte von ihnen wird zu Hause von Angehörigen betreut. Fast immer sind es Frauen, die sich um ihre Eltern oder Schwiegereltern kümmern und dafür häufig ihren Beruf aufgeben müssen – oft auf Druck von Vorgesetzten, die erhöhte Fehlzeiten befürchten.

Regina Seibel-Erdt kennt die Doppelbelastung. Die Sozialarbeiterin kümmert sich bei der Diakonie im hessischen Dillenburg mit einer vollen Stelle um Hartz-IV-Empfänger und betreut zudem seit sieben Jahren ihren Mann, der nach einem Schlaganfall im Rollstuhl sitzt. „Für mich ist es manchmal wichtig, meinen Mann einige Tage in Kurzzeitpflege zu geben, aber das lohnt sich für die Träger oft erst ab einer Woche“, sagt Seibel-Erdt, die im bundesweit aktiven Verein „Wir pflegen“ die Interessen von pflegenden Berufstätigen vertritt. Auf einer Fachtagung in Hannover berichtete sie kürzlich über ihre Erfahrungen. Doch Forderungen wie zusätzlichen Urlaub für Pflegende haben derzeit keine großen Realisierungschancen. Die neuen gesetzlichen Regelungen zur besseren Vereinbarkeit von häuslicher Pflege und Beruf sehen nicht mehr Urlaub vor.


11.12.2011 Aktuelle Meldung zum Arbeitsrecht vom 22.11.2011 – Pflegezeit

BAG: Pflegezeit von bis zu sechs Monaten nach dem Pflegezeitgesetz nicht aufteilbar
Das BAG hat mit Urteil vom 15.11.2011 (Az. 9 AZR 348/10) entschieden, dass die Pflegezeit nach dem Pflegezeitgesetz (PflegeZG) von bis zu sechs Monaten nicht aufgeteilt werden kann (Zusammenfassung mit Praxishinweisen).

Der Sachverhalt: Unter dem 12.2.2009 teilte der Kläger der beklagten Arbeitgeberin mit, er werde im Zeitraum vom 15. bis 19. 6.2009 seine pflegebedürftige Mutter (Pflegestufe I) unter Inanspruchnahme von Pflegezeit nach § 3 Abs. 1 PflegeZG in häuslicher Umgebung pflegen. Dem stimmte die Beklagte zu. Mit Schreiben vom 9.6.2009 zeigte der Kläger des Weiteren an, er werde seine Mutter auch am 28. und 29.12.2009 pflegen. Die Beklagte widersprach dem. Der Kläger sei nicht berechtigt, für denselben Angehörigen Pflegezeit in mehreren Zeitabschnitten zu nehmen. Der Kläger begehrt die Feststellung, dass ihm weiterhin Pflegezeit bis zu einer Gesamtdauer von sechs Monaten abzüglich der bereits genommenen Woche zusteht.

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10.12.2011 In Sorge um die Alten!? – 62 Prozent der deutschen Arbeitgeber ignorieren bislang das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Die Mehrheit der Arbeitgeber ruft vor allem nach Unterstützung: 83 Prozent geben an, dass sie in Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege bis jetzt nicht aktiv waren, weil es an Umsetzungshilfen und Tipps mangelt. 80 Prozent halten betriebliche Angebote zur Vereinbarkeit für zu kosten- und 85 Prozent sogar für zu organisationsintensiv. Rund 30 Prozent der Arbeitgeber sehen sich selbst nicht in der Verantwortung, stattdessen sehen sie diese bei den betroffenen Familien oder dem Staat. weiterlesen…


12.11.2011 Fachtagung 09.11.2011 in Hannover: „Erst die Arbeit und dann…“ – Vortrag von Regina Seibel-Erdt

Regina Seibel-Erdt, aktives Mitglied von wir pflegen, die seit sieben Jahren ihren Mann pflegt und gleichzeitig weiter voll erwerbstätig ist, war am 09. November 2011 in Hannover zu einer Fachtagung zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege als Referentin eingeladen. Ihr Vortrag, der sich auszeichnet durch eine große Authentizität und zugleich Fachlichkeit, schließt mit einigen sehr konkreten Forderungen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege.


19.10.2011 Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Angesichts von rund 1,63 Millionen Pflegebedürftigen, die von Angehörigen zu Hause gepflegt werden, besteht gesetzgeberischer Handlungsbedarf, um eine Erwerbstätigkeit und die Unterstützung der pflegebedürftigen Angehörigen besser in Einklang zu bringen und insbesondere im Falle einer Arbeitsreduzierung, deren finanzielle Abfederung zu gewährleisten. weiterlesen…


17.10.2011 Kurzbericht zur ZQP-Unternehmensbefragung (Forsa): Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Über 1,5 Millionen Pflegebedürftige – und damit knapp 70 % aller pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden aktuell im häuslichen Umfeld gepflegt. Bei einem Drittel der häuslich Versorgten wird die Pflege hierbei durch einen ambulanten Pflegedienst unterstützt, mehr als eine Millionen Pflegebedürftiger werden ausschließlich in informellen Pflegearrangements versorgt1. Die Dunkelziffer indes dürfte noch wesentlich höher liegen, da statistisch nur Leistungsempfänger der Pflegeversicherung erfasst werden. In den zurückliegenden Jahren konnte zudem ein stetiger Anstieg der erwerbstätigen Pflegenden erfasst werden. Dies führt dazu, dass neben der Vereinbarkeit von Beruf und Kindererziehung auch die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zunehmend sowohl an sozialer als auch volkswirtschaftlicher Relevanz gewinnt.


15.10.2011 Stellungnahme aus dem Deutschen Netzwerk für Sachverständige in der Pflege Familienpflegezeit – mit heißen Nadeln gestrickt

Kaum aus dem Mutterschaftsurlaub zurück, wurde in Windeseile und mit heißen Nadeln das Projekt Familienpflegezeit von dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, vertreten durch die Ministerin Schröder, gestrickt und als fertiges Produkt abgegeben. Ebenfalls sehr schnell passierte dieser Entwurf das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren ohne nennenswerte Gegenwehr und wurde am 20.10.2011 verabschiedet. Da ist es nun, unser neues FPfZG.Der Einführung einer zweijährigen Familienpflegezeit steht nun nichts mehr im Wege. Wirklich? weiterlesen…


30.09.2011 Vereinbarkeit von Pflege und Beruf: PARITÄTISCHER legt Konzept zur Unterstützung pflegender Angehöriger vor

Ein eigenes Konzept für ein Familienpflegegeld zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf präsentierte der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband heute in Berlin. In Anlehnung an das Elterngeld sieht das Konzept einen Rechtsanspruch auf Freistellung vom Arbeitsplatz und eine staatliche Lohnersatzleistung vor. Der Verband fordert die Bundesregierung auf, sich mit dem Vorschlag ernsthaft auseinanderzusetzen und im weiteren Gesetzgebungsverfahren für ein Familienpflegezeitgesetz zu berücksichtigen. weiterlesen…


06.06.2011 Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Mehr als zwei Drittel der Pflegebedürftigen, rund 1,63 Millionen Menschen, werden zu Hause von Angehörigen und durch ambulante Dienste versorgt. Dies entspricht dem Wunsch der großen Mehrzahl der Pflegebedürftigen, die so lange wie möglich zu Hause bleiben möchten und eine Betreuung durch die Familie der stationären Heimversorgung vorziehen. Familien und Angehörige sind in den meisten Fällen bereit, sich dieser schwierigen Aufgabe zu stellen. Viele stoßen dabei aber an Grenzen, da sie selbst erwerbstätig sind und neben der häuslichen Pflege auch noch die materielle Existenz der Familie sichern müssen. In der Folge nimmt die Zahl erwerbstätiger Menschen zu, die die Pflege naher Angehöriger und die Erwerbstätigkeit miteinander vereinbaren wollen.


Hattingen 2009: Dokumentation einer Fachtagung zur Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbstätigkeit

zur Dokumentation…


Paritätisches Konzept für ein Familienpflegegeld

Die Bundesregierung hat im Juni 2011 den Entwurf eines Gesetzes zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Familienpflegezeitgesetz – FPfZG) vorgelegt. Grundsätzlich begrüßt der Paritätische Wohlfahrtsverband die Initiative der Bundesregierung, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf voranzutreiben.


Zeit und Geld für pflegende Angehörige Eckpunkte für eine geschlechtergerechte Gestaltung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Die Mehrheit der Familien mit Pflegeverantwortung – meistens die Frauen – erleben es täglich: Die Verantwortung für Pfl egebedürftige passt nicht in den Alltag als Erwerbstätige, sie überfordert und man ist damit meistens auf sich gestellt. Unsere Gesellschaft formuliert (noch) nicht die richtigen Antworten auf diesen wachsenden Druck. Angesichts der Alterung der Gesellschaft und der Veränderungen der Pflegebedarfe müssen, nicht nur in Deutschland, viele Teile der bisher bestehenden Pflegesysteme und praktizierten Formen von Pflege infrage gestellt werden.


Geschlechterpolitik zu Pflege/Care: Anregungen aus europäischen Ländern

Sorge- und Pflegearbeit galten in unserer Gesellschaft lange als reine Privatsache und waren der Familie, und das heißt real den Frauen zugeschrieben. Inzwischen gibt es bereits einen vorsichtigen gesellschaftlichen Konsens darüber, dass die Betreuung von Kindern nicht nur Sache der Mütter, sondern auch der Väter ist und dass die Gesellschaft insgesamt für die Bildungschancen ihrer Kinder verantwortlich ist. Betreuung von Kindern ist aber nur der eine Teil der notwendigen Fürsorgearbeiten, die in einer Gesellschaft zu leisten ist, der andere Teil umfasst die Betreuung von Pfl egebedürftigen. Für diesen Teil gilt noch lange nicht, dass er gerecht zwischen den Geschlechtern aufgeteilt ist und dass es eine gesellschaftliche Verantwortung für die Qualität und Finanzierung von Pfl ege gibt. Pfl egearbeit fi ndet in Deutschland noch zum überwiegenden Teil im privaten Raum und unbezahlt statt und wird überwiegend von weiblichen Personen geleistet. In der professionalisierten Form teilt der Frauenberuf „Altenpflegerin“ alle Nachteile der übrigen Frauenberufe.