Chronologische Entwicklung (Stand: 16. Mai 2011)
Januar 2003 bis Dezember 2005:
Ein internationales Forschungsprojekt zur Situation pflegender Angehöriger – EUROFAMCARE (www.uke.uni-hamburg.de/eurofamcare) – wurde von der Europäischen Union gefördert und von Dr. Hanneli Döhner, Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf, Institut für Medizin-Soziologie koordiniert. Eine Teilstudie bezog sich auf die in einigen europäischen Ländern bereits seit Jahren vorhandenen nationalen Interessenvertretungen pflegender Angehöriger.
November 2005:
Die europäische Abschlusskonferenz des Projektes wurde in Hamburg durchgeführt. Parallel dazu trafen sich die Initiatoren einer neu gegründeten Dachorganisation zur Interessenvertretung pflegender Angehöriger in Europa – EUROCARERS (www.eurocareres.org) -, die u. a. die praxisrelevanten Projektergebnisse weiter verfolgen wird. Der im Rahmen von EUROFAMCARE erarbeitete Entwurf einer “Europäischen Charta für die Rechte pflegender Angehöriger” wird weiterentwickelt. Als erster Schritt dahin wurden „Leitlinien zur Unterstützung der Rechte pflegender Angehöriger“ entwickelt.
12. April 2007:
In Hamburg trifft sich auf Einladung des Instituts für Medizin-Soziologie am UKE ein Initiativkreis zum Thema „Nutzen und Notwendigkeit einer Lobbyorganisation für pflegende Angehörige in Deutschland“. Ergebnis: Planung eines bundesweiten Workshops mit dem Ziel, ein Forum für pflegende Angehörige zu schaffen
5./6. Oktober 2007:
Mitarbeiterinnen der AG Sozialgerontologie des Instituts für Medizinsoziologie am UKE in Hamburg organisieren den Workshop „Forum für pflegende Angehörige in Deutschland“, unterstützt durch den Initiativkreis, finanziell gefördert durch die Unfallkasse NRW, die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz, Hamburg sowie die DAK.Ergebnis:
Die Gründung eines Vereins zur nationalen Interessenvertretung Anfang 2008 wird beschlossen. Es werden Arbeitsgruppen gebildet, deren Leiter zusammen mit Mitgliedern des Initiativkreises die Steuerungsgruppe bilden. Als inhaltliche Orientierung wurde die deutsche Übersetzung der Leitlinien der EUROCARERS – ergänzt um zwei weitere Punkte – angenommen. Sebastian Fischer, Vorstandsmitglied der “Coalition of Carers in Scotland” hat sich bereit erklärt, den Verein beratend zu begleiten.
3. Dezember 2007:
Der Hamburger Teil des Initiativkreises trifft sich, um die nächsten Schritte festzulegen und das Treffen der Steuerungsgruppe vorzubereiten.
15. Januar 2008:
Planungstreffen von Initiativkreis und Steuerungsgruppe im UKE, Hamburg. Ergebnis:
- ein Satzungsentwurf soll erarbeitet werden
- die Namensfindung wird abgeschlossen: “wir pflegen – Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland“ e.V.
- eine Internet Domain soll gesichert werden
- Antrag zur finanziellen Absicherung des Vereinsaufbaus soll vorbereitet werden
25. Februar 2008:
Treffen der AG1: Organisation in Berlin zur Erarbeitung eines Satzungsentwurfs
Seit Februar 2008:
Vorbereitungen für eine Internetpräsenz (Domain-Registrierungen, Webspace und erste Infoseite unter www.wir-pflegen.net).
3. März 2008:
Sitzung der Steuerungsgruppe und Gründungsversammlung eines Vorvereins im UKE, Hamburg.Ergebnis:
- Überarbeitung des Satzungsentwurfes zur Vorlage beim Notar
- Vereinsgründung mit Wahl eines vorläufigen Vorstands
- Vorbereitung der offiziellen Gründungsversammlung am 23./24. Mai 2008
28. März 2008:
1. Treffen des vorläufigen Vorstand im UKE Hamburg.Ergebnis:
- weitere Finanzierungsoptionen diskutiert
- Beantragung der Vereinseintragung beim Amtsgericht Hamburg vorbereitet
- Mitgliederbeitragsordnung erarbeitet
- Ausformulierung der Präambel zur Satzung
- Erstellung einer Chronologie der Vereinsentwicklung
21. April 2008:
Fristgerechte Einladung zur 1. Mitgliederversammlung am 23./24. Mai 2008
9. Mai 2008:
Telefonkonferenz des vorläufigen Vorstandes zur Vorbereitung der 1. Mitglieder-versammlung
22. Mai 2008:
2. Treffen des vorläufigen Vorstands in Ahrensburg bei Hamburg
23./24. Mai 2008:
1. Mitgliederversammlung in Ahrensburg bei Hamburg:
- Wahl des neuen Vorstands (Brigitte Bührlen, Dr. Hanneli Döhner, Ursula Helms, Cornelia Karl, Reinhard Leopold, Angelika Maaßen, Christian Matthes)
- Bildung von Arbeitsgruppen (AG 1: Finanzen; AG 2: Organisation; AG 3: Inhalte; AG 4: Pflegeversicherung; AG 5: Bestandsaufnahme und Vernetzung; AG 6: Öffentlichkeitsarbeit)
14.-16. Nov. 2008:
Workshopveranstaltung in Halle an der Saale und 2. Mitgliederversammlung als außerordentliche MV.
- Workshop-Themen: Überarbeitung und Konkretisierung der Vereins-Leitlinien
- sowie Diskussion über das Pflegeweiterentwicklungsgesetz und die Positionierung des Vereins dazu.
- a.o. MV mit Neuwahl zweier Vorstandsmitglieder, nachdem zwei pflegende Angehörige von ihrer Vorstandstätigkeit zurückgetreten waren. Der Vorstand besteht nun aus Brigitte Brigitte Bührlen, Dr. Hanneli Döhner, Susanne Hallermann, Ursula Helms, Cornelia Karl, Renke Theilen.
- Umbildung von Arbeitsgruppen (nähere Infos dazu folgen)
2009 f:
Vorbereitende Arbeiten zur Registereintragung und im Hinblick auf Erlangung der Gemeinnützigkeit
20. November 2009:
außerordentliche Mitgliederversammlung in Hamburg
- Beschlussfassung zur Satzungsänderung
21. April 2010:
Bescheid über die Eintragung von wir pflegen ins Vereinsregister (e.V.)
10. Mai 2010:
Mitteilung über die Anerkennung der Gemeinnützigkeit
11.-13. Juni 2010:
Workshop und Mitgliederversammlung in Aschau a. Inn
- Erklärung der Zusammenarbeit mit IspAn (Interessenselbstvertretung pflegender Angehöriger, ein Projekt des Deutschen Caritasverbandes e.V. )
- Gründung neuer Arbeitsgruppen, u.a. zur Pflegeversicherung
- Nachwahl zweier Vorstandmitglieder (Anja Gerlach, Stefan Krastel) nach Rücktritt von Ursula Helms und Renke Theilen
April 2010:
wir pflegen ist einer der Preisträger im Transatlantischen Ideenwettbewerb USable der Körber-Stiftung unter dem Motto „Beweger gesucht! Engagement der Generation 50+“
Dezember 2010:
Adventskalender „ARMUT DURCH PFLEGE – Schicksalsberichte pflegender Angehöriger“ auf der Vereinshomepage als Teil der Kampagne im Rahmen des Schwerpunktthemas
Februar 2011:
Veröffentlichung der „Schicksalsberichte ARMUT DURCH PFLEGE“
14. Februar 2011:
wir pflegen nimmt auf Einladung von Bundesgesundheitsminister Dr. Rösler beim zweiten Pflegedialog mit dem Thema “Pflegende Angehörige” in Berlin teil; persönliche Überreichung der Schicksalsberichte und des Forderungskatalogs der AG „Pflegeversicherung“ an den Gesundheitsminister.
20.-22. Mai 2011:
Workshop und Mitgliederversammlung in Burgstädt bei Chemnitz
- Nachwahl zweier Vorstandmitglieder (Ingrid Blättner, Josef Winkler) nach Rücktritt von Stefan Krastel und Susanne Hallermann





