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Als Pflegekraft auf einer Kinderintensivstation mit zehn Jahren Berufserfahrung kann ich versprechen: Wir Gesundheitsarbeiterinnen sind uns unserer Verantwortung angesichts der existentiellen Krise mit dem Coronavirus bewusst und werden alles in unserer Macht stehende tun, um die Patientinnen und uns selbst durch die Krise zu bringen – egal ob Pflege- oder Hilfskraft, Ärztin, Labor- und Röntgenassistentin, Reinigungskraft, Medizintechniker*in uvm. Zur Petition

06.03.2020

Das Diskussionspapier

Mit dem Diskussionspapier „Leistungsdschungel in der häuslichen Pflege auflösen!“ will Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, eine Debatte zum Entlastungsbudget anstoßen. Das Entlastungsbudget wurde im März 2018 im Koalitionsvertrag der Regierungsparteien vereinbart und hängt seitdem in der Warteschleife. Angesichts des Stillstands ist das Diskussionspapier unbedingt zu begrüßen. Aber natürlich muss der vorgelegte Entwurf kritisch eingeordnet werden. Das wollen wir hiermit auf der Basis von zahlreichen Rückmeldungen von pflegenden Angehörigen tun.

19. Februar 2020

Das neue Jahr startet mit der ersten und einzigen (geplanten) Landtagswahl in 2020. Die Hamburgische Bürgerschaft wird am 23. Februar 2020 neu gewählt. Im Stadtstaat leben aktuell 63.000 Menschen mit Pflegebedarf. Rund 75 Prozent davon leben zuhause, wo sie überwiegend von Angehörigen, Freunden oder Nachbarn versorgt werden.

Auch in Hamburg sind die Herausforderungen in der häuslichen Pflege groß. Fehlende Unterstützung und die Mängel in der Pflegeinfrastruktur sind für pflegende Angehörige deutlich zu spüren. wir pflegen e.V. hat die Parteien daher wieder nach ihren Ideen und Lösungen für die grundlegenden Probleme in der häuslichen Pflege in Hamburg gefragt. Die Antworten gibt es in unseren Wahlprüfsteinen.

Am 23. Januar 2020 übergab der Vorsitzende der Achten Altenberichtskommission, Prof. Dr. Andreas Kruse, den Kommissionsbericht zum Thema „Ältere Menschen und Digitalisierung“ an die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey.

Die Arbeit der Sachverständigenkommission ist mit der Übergabe des Berichts beendet. Die Bundesregierung erarbeitet nun ihre Stellungnahme zum Kommissionsbericht. Der so ergänzte Bericht wird dann im Bundeskabinett behandelt und dem Deutschen Bundestag zugeleitet werden. Danach ist der Bericht öffentlich und geht in das parlamentarische Verfahren.

Alle Infos hier: https://www.achter-altersbericht.de

altenberichth

Am 30. Januar 2020 findet in der Zeit von 10:00 bis 11:30 Uhr ein Expertenchat zum Thema "Technische Helfer zu Hause- Hausnotrufsysteme und Co." statt. Interessierte und Ratsuchende können sich mit einem Mitarbeiter der Sozialrufzentrale der AWO Pflege Schleswig-Holstein in einem Chat austauschen.

Einfach ohne Anmeldung hier beitreten.

https://www.awo.org/sicherheit-zu-hause-mit-technischen-und-digitalen-helfern

Pflegende Angehörige mit weit über 250 Jahren Pflegeerfahrung zogen Anfang November im Rahmen eines Fachtags in Stuttgart Bilanz der pflegepolitischen Entwicklungen auf Bund- und Landesebene. Einstimmig kritisierten alle Anwesenden Verzögerungen bei der Einführung des im Koalitionsvertrag versprochenen Entlastungsbudgets für pflegende Angehörige. 

Landtagswahl in Thüringen – Wohin steuert die häusliche Pflege?

Die Thüringer Bevölkerung wählt am 27. Oktober 2019 ihre neuen Vertreterinnen und Vertreter im Landtag. Zu den Wähler*innen gehören mindestens 80.000 pflegende Angehörige. Auch in Thüringen versorgen pflegende Angehörige rund 78 Prozent der pflegebedürftigen Menschen. Doch die Möglichkeiten der Mitbestimmung in den politischen Gremien ist in Thüringen mangelhaft. Auch bei der Entlastung und Beratung von pflegenden Angehörigen tun sich im ländlich geprägten Freistaat große Lücken auf.

ANSPRUCH & REALITÄT – PFLEGENDE ANGEHÖRIGE IM DSCHUNGEL DER PFLEGEREFORMEN 

Pflegende Angehörige und Akteure der Pflege und Selbsthilfe sind eingeladen, gemeinsam Verbesserungen für pflegende Angehörige in Baden-Württemberg, auf Landes- und Bundesebene zu diskutieren.

Drei von vier Pflegebedürftigen in Deutschland werden zu Hause versorgt. Die pflegenden Angehörigen sind häufig dreifach belastet: Pflege kostet Zeit, sie kostet Geld, wenn die Arbeitszeit reduziert werden muss und Hilfsmittel benötigt werden, und sie kostet auch Kraft. Mit den Möglichkeiten, wie Angehörige besser unterstützt werden können, befasst sich die heutige Fachtagung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter dem Titel „Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey nimmt ab 11 Uhr an der Tagung teil und berät mit Expertinnen und Experten auch über den ersten Bericht des Unabhängigen Beirats für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Nach vier Jahren Amtszeit hat der Beirat dem BMFSFJ im Sommer seinen Bericht vorgelegt, der auch Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Situation pflegender, berufstätiger Angehöriger enthält. Der Bericht ist inzwischen veröffentlicht und kann auf der Seite https://www.wege-zur-pflege.de/beirat.html abgerufen werden.

Zum Internationalen Frauentag 2019 weist wir pflegen e.V. in einer Pressemeldung auf die starke Benachteiligung von Frauen in der Pflege hin. der Verein fordert eine umfassende Modernisierung des Pflegesystems um eine geschlechtergerechte Aufteilung der Pflegeverantwortung zu erreichen.
„Dazu gehören ausreichende bedarfsgerechte Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige und insgesamt höhere Investitionen in die häusliche Pflege.“  
Die vollständige Pressemeldung ist hier erhältlich: [LINK]
 

wir pflegen war mit mehreren seiner Mitglieder für die Experten-Interviews beteiligt – gerne laden wir ein:
Mehr als 1000 pflegende Angehörige sind schon dabei – letzte Chance zur Teilnahme!
Die Befragung der Universität Witten/Herdecke erfasst die konkreten Bedürfnisse von Personen, die einen Angehörigen, Nachbarn oder Freund betreuen, unterstützen oder pflegen.
Das Interesse war bisher enorm. Das Ausfüllen dauert nur ca. 10 bis 12 Minuten.
Der Fragebogen ist auf Deutsch, Russisch und Türkisch verfügbar.
Machen Sie mit – noch bis zum 15.02.2019!
GEBEN SIE IHRE STIMME AB!

Wer in Deutschland Pflegeverantwortung übernimmt wird in der Rente stark benachteiligt. Wie aus einer schriftlichen Anfrage des Bundestagsabgeordneten Matthias W. Birkwald (Die LINKE) an die Bundesregierung hervorgeht, müssen pflegende Angehörige, die aufgrund der hohen Pflegeleistung ihre Arbeitszeit reduzieren, mit bis zu 13.000 Euro weniger Rente auskommen. Es ist davon auszugehen, dass die Folgekosten bei einer Berufsaufgabe noch deutlich höher liegen.

Herzliche Einladung zum Fachtag

am Freitag, den 12.10.2018,

von 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr.

Digitale Selbsthilfe

– Das Tor zur Welt für pflegende Angehörige!

wir pflegen – Interessenvertretung und Selbsthilfe pflegender Angehöriger e.V.

Alt-Moabit 91
10559 Berlin

Kontakt

Telefon: 030 – 4597 5750

OSHI-PA Selbsthilfe:
030 4597 5760
Fachreferent / Pflegepolitik:
030 4597 5770

Email: info@wir-pflegen.net

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