In unserem Blog informieren wir über das aktuelle Geschehen im Rahmen unseres Vereins oder wir möchten Sie auf etwas aufmerksam machen, das wir entdeckt haben.

Zwischenergebnis Projekt ZipA Uni Witten/Herdecke

Liebe pflegende Angehörige,

die Befragung im Rahmen des Projektes „Zielgruppenspezifische Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige“ (ZipA) ist abgeschlossen, derzeit werden die erhobenen Daten aufbereitet und analysiert. Hier finden Sie erste Zwischenergebnisse. Weitere Analysen werden zum Jahresende im Rahmen einer Tagung vorgestellt. 

Wir bedanken uns noch einmal sehr herzlich für Ihre Teilnahme!

Freundliche Grüße

Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko                Katharina Bidenko

Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko (Projektleitung)
Management und Innovation im Gesundheitswesen
Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
Fakultät für Gesundheit
Universität Witten/Herdecke
Alfred-Herrhausen-Str. 50
58448 Witten
Tel.: 02302-926-592
E-Mail: sabine.bohnet-joschko@uni-wh.de
www.uni-wh.de/mig

Deutscher Pflegekongress 2019

PFLEGENDE ANGEHÖRIGE HATTEN AUF DEM HAUPTSTADT KONGRESS 2019 mit Sebastian

Fischer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied wir pflegen e. V. , eine Stimme

und wurden gehört 👍‼️

 

Hier mit Andreas Westerfellhaus (Pflegebeauftragter der Bundesregierung) im

Gespräch und Austausch 👍

 

Wahlaufruf: Ihre Stimme für mehr Europa und eine gerechte Pflege

Am 26. Mai 2019 wählen rund 400 Millionen Menschen ihre neuen Vertreter*innen in Europa. Diese Europawahl ist besonders, eine Weichenstellung. Die Europäische Union ist starken Angriffen ausgesetzt: Zu undemokratisch, zu bürokratisch, zu weit entfernt von den Menschen. In der Tat ist die EU nicht perfekt und muss reformiert werden. Zum Beispiel braucht es mehr europaweite sozialpolitische Standards, auch für die Pflege.

Die EU hat bereits allgemeine Grundsätze für die Sozialpolitik der Mitgliedsstaaten aufgestellt. So umfasst die europäische Säule sozialer Rechte insgesamt 20 Rechte. Demnach sollen zum Beispiel Langzeitpflegedienste für jede Person bezahlbar und hochwertig sein. Zudem soll es angemessene Freistellungs- und flexible Arbeitszeitregelungen für Personen mit Pflegeverantwortung geben, um so Pflege und Beruf besser vereinbaren zu können. Diese Rechte müssen allerdings vielmehr in klare Regelungen übersetzt werden. Erst dann können die Menschen in Europa davon wirklich profitieren.

Zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf wurde vor kurzem aufgezeigt, wie das gelingen kann. Über die EU-Richtlinie zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wurden erstmalig europaweite Regelungen in diesem Bereich verabschiedet. Unter anderem ist darin ein jährlicher Mindestanspruch auf 5 Tage Freistellung von der Arbeit für pflegende Angehörige enthalten. „Natürlich ist das ein viel zu geringer Standard. Allerdings hatten viele Länder bisher noch gar keine Regelungen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“, sagt Christian Pälmke, Fachreferent bei wir pflegen e.V. Daher hat sich auch der europäische Verband Eurocarers, bei dem wir pflegen e.V. Mitglied ist, für diese Regelung stark gemacht.

Die Pflege ist eine internationale Herausforderung. In Deutschland arbeiten bereits schätzungsweise bis zu 300.000 ausländische Haushalts- und Betreuungskräfte. Viele davon in irregulären Beschäftigungsverhältnissen. Allgemein wird seit langem diskutiert, wie über Zuwanderung verstärkt Pflegekräfte für das deutsche Pflegesystem gewonnen werden können. Doch unter welchen Arbeits- und Lohnbedingungen? Und mit welchen Konsequenzen für die Herkunftsländer?

Mit Blick auf diese Herausforderungen sagt Christian Pälmke: „Auch in der Pflege lassen sich die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen nicht mehr innerhalb der nationalen Grenzen bewältigen. In Europa braucht es dringend mehr Bereitschaft, soziale Herausforderungen, wie die Pflege, gemeinsam zu lösen“. Ein Widererstarken nationaler Egoismen kann daher nicht die Lösung sein.

wir pflegen e.V. unterstützt alle Parteien, die sich klar zu Europa und zur Europäischen Union bekennen. Miteinander kann Europa verdammt viel schaffen. Auch für pflegende Angehörige!

Wählen Sie am 26. Mai 2019 Europa!

Der Schlüssel zur Pflegewende – Wahlprüfsteine zur Bremer Bürgerschaftswahl

Am 26. Mai 2019 ist nicht nur die Europawahl. Auch die Bürger*innen in Bremen und Bremerhaven wählen ihre neuen Vertreter*innen. In unseren Wahlprüfsteinen haben wir die Parteien (SPD, CDU, Grüne, DIE LINKE und FDP) gefragt, wie sie pflegende Angehörige konkret unterstützen wollen. Die eingegangenen Antworten auf unsere Fragen und Forderungen finden Sie unten in einer PDF zusammengefasst.

Verschaffen Sie sich einen Überblick und treffen Sie eine gute Entscheidung: Gehen Sie wählen!

Hier können Sie sich die Wahlprüfsteine für Bremen herunterladen!

SELBSTHILFE TO GO“ für pflegende Angehörige

Unsere Projektleiterin, Katrin Jahns, wurde von #Starfm in Berlin interviewt und lädt zum heutigen Fachtag in Berlin ein – hier wird die APP in.kontakt vorgestellt und kann ausprobiert werden. Von pflegenden Angehörigen für pflegende Angehörige 👍.
Erneutes grosses DANKESCHÖN an das #STARfm-Team 🌷 🌟
Sich als pflegende Angehöriger mit Gleichbetroffenen austauschen ist jetzt auch datengeschützt und online möglich – ZU JEDER ZEIT – ZU JEDER FRAGER – AN JEDEM ORT 💎‼️
Hier können Sie sich das Interview anhören: