Kooperation mit der Diakonie der Tschechischen Republik

Dr. Hanneli Döhner wurde 2016 in ihrer damaligen Funktion als Vizepräsidentin von Eurocarers – European Ass. Working for Carers: www.eurocarers.org zu einem Vortrag im Rahmen einer Konferenz in Brno eingeladen; ein Interview mit ihr wurde anschließend in dem dortigen Magazin für pflegende Angehörige veröffentlicht.

Daraus entstand der weitere Austausch zwischen der Regionalgruppe Großraum Hamburg von wir pflegen e.V. und der Diakonie in der Tschechischen Republik.

Eine Besuchergruppe aus Prag kam Mitte Oktober zu einem Informationsgespräch nach Hamburg.

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Besonderes Interesse bestand an:

1. Quartiersbezogenen Angeboten für Senioren: wir waren Gast im Seniorenzentrum St. Markus, wo der Leiter Herr Janzen die Einrichtung mit ihren umfassenden Angeboten und der Öffnung zum Stadtteil vorstellte.

2. Der Angehörigenschule des Diakonischen Werkes Hamburg, die von der Leiterin und dem wir pflegen-Mitglied Gabriele Schröder vorgestellt wurde.

3. Unserer Arbeit im Rahmen von wir pflegen e.V., wozu Hanneli Döhner einen Überblick gab.

Ende November sind Gabriele Schröder und Hanneli Döhner als Referentinnen einer Intern. Konferenz zum Thema der „Unterstützung pflegender Angehöriger“ nach Prag eingeladen. Sie sollen über die Situation in Deutschland berichten. Ergänzend wird auch die Fachstelle für pflegende Angehörige des Diakonischen Werkes Berlin von den dortigen Kollegen vorgestellt. Die deutschen Entwicklungen werden in der Tschechischen Republik mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt. Es wird ein kontinuierlichen Austauch zwischen den europäischen Einrichtungen der Diakonie angestrebt.


13. Juli 2016/bgv13

Mehr Unterstützung für Pflegebedürftige und deren Angehörige

Niedrigschwellige Betreuungsmöglichkeiten werden ausgebaut, Nachbarschaftshilfe wird gestärkt

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in Hamburg können in Zukunft mehr Unterstützung im Alltag bekommen. Die Grundlage dafür schafft die überarbeitete Hamburgische Pflege-Engagement-Verordnung, die der Senat beschlossen hat. Unter anderem ist vorgesehen, bis 2017 eine „Servicestelle Nachbarschaftshilfe“ einzurichten. Aufwendungen für Nachbarschaftshelfer, die bei der Servicestelle registriert sind, können dann von den Pflegekassen übernommen werden. Dasselbe gilt für im Haushalt Beschäftigte.

„Mit der neuen Verordnung wollen wir gemeinsam mit den Pflegekassen die häusliche Pflege erleichtern und pflegende Angehörige unterstützen, damit Pflegebedürftige möglichst lange im gewohnten Umfeld leben können“, sagt Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. „Das gute Angebot an Helferkreisen und Betreuungsgruppen in Hamburg soll hierdurch ergänzt werden.“

Über die neue Servicestelle sollen hilfsbereite Nachbarinnen und Nachbarn als Helfer registriert sowie unfall- und haftpflichtversichert werden. Die Servicestelle bestätigt die Tätigkeit, damit eine Kostenerstattung durch die Pflegekasse erfolgen kann. Außerdem werden Schulungen und Beratung zur Unterstützung in der Häuslichkeit angeboten. Die Servicestelle soll Anfang 2017 ihren Betrieb aufnehmen.

Auch im Haushalt beschäftigte Haushaltshilfen können dort registriert werden. Dann können die Leistungsbeträge, die seitens der Pflegekassen erstattet werden, auch hierfür eingesetzt werden. Hierzu gibt es ebenfalls Beratung. Eine weitere neue Möglichkeit ist, diese Beträge für Hilfen durch Hauswirtschaftsdienste einzusetzen. Die Dienste, die diese Leistungen erbringen, müssen entsprechende vertragliche Vereinbarungen haben und bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen.

Die sogenannten niedrigschwelligen Betreuungsangebote sind Leistungen der Pflegeversicherung nach §§ 45b und 45c SGB XI. Bisher werden diese Angebote durch Ehrenamtliche erbracht und bestehen hauptsächlich in einer stundenweisen Betreuung in Betreuungsgruppen und zu Hause. Sind diese Angebote staatlich anerkannt, erstattet die Pflegekasse den Versicherten die Aufwendungen in einer Höhe von bis zu 104 bzw. 208 Euro monatlich. Darüber hinaus werden viele dieser Angebote von Stadt und Pflegekassen gefördert. Mit der Neufassung der Verordnung reagiert der Senat auf die Änderungen in der Pflegeversicherung.

Weitergehende Informationen geben die Pflegestützpunkte (www.hamburg.de/pflegestuetzpunkte) und die Seite http://www.hamburg.de/demenz/4357096/besuche-begleitung-betreuungsgruppen/.

Rückfragen der Medien:

Pressestelle der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Rico Schmidt; Tel.: 040/ 428 37-2332

E-Mail: pressestelle@bgv.hamburg.de; Internet: www.hamburg.de/bgv


 

Pressemitteilung vom 23.05.2016:
Neues Projekt „Vereinbarkeitslotsen Pflege und Beruf“ in der Hamburger Allianz für Familien

Familiensenatorin Melanie Leonhard: „Die Diskussion um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf war lange Zeit durch die Kinderbetreuung dominiert. Zunehmend rückt die Betreuung pflegedürftiger Angehöriger in den Fokus.“

Weitere Informationen


Hamburger Projekt: Vernetztes Wohnen im Quartier

LÄNGER SELBSTSTÄNDIG – MIT TECHNIK UND DIENSTLEISTUNGEN

Wie können ältere Menschen in Hamburg möglichst lange selbstständig in ihrer heimischen Umgebung leben? Das ist die zentrale Frage des Projekts „Vernetztes Wohnen im Quartier – zukunftsfähige Versorgung älterer Menschen“.

Was ist das Besondere am Projekt „Vernetztes Wohnen im Quartier“? Dazu sagen die Verantwortlichen:

„Während es bundesweit mehrere ähnliche Projekte gibt, bei denen insbesondere die technischen Komponenten altersgerechten Wohnens im Mittelpunkt stehen, geht es in dem Hamburger Projekt zusätzlich um die intelligente Vernetzung von Mensch und Technik. Es verknüpft drei wesentliche Bausteine:

  • Dienstleistungen: Serviceangebote u.a. in den Bereichen Ernährung, Haushalt, Mobilität, Freizeitgestaltung, Pflege
  • SmartHome-Technologien: intelligente Haus- und Wohnungssteuerung in den Bereichen Komfort, Sicherheit und Unterhaltung
  • Alltagsunterstützende Systeme: technische Kommunikations- und Unterstützungssysteme in den Bereichen Mobilität, häusliche Versorgung und soziale Aktivitäten“

Eine Musterwohnung wurde eingerichtet und in den letzten Monaten von verschiedenen Personen getestet, u.a. von unserem Mitglied Erika Marquardt. Hier sind ihre Erfahrungen und ihre Anregungen.

Das Projekt wurde von einem Beirat begleitet, zu dem auch Dr. Hanneli Döhner gehörte. Sie hat ebenfalls die Wohnung getestet und ähnliche Erfahrungen gemacht wir Erika Marquardt: es müssen unbedingt die normalen Bedienungsweisen ohne Technik erhalten bleiben. Die Auswertungsergebnisse werden am 16. Oktober 2014 in einer Abschlussveranstaltung vorgestellt. Allerdings wird noch weiter an Verbesserungen gearbeitet und auch Testpersonen werden die Wohnung weiter bewerten. Mehr Informationen gibt es hier


Publikation zu „Bürgerschaftlichem Engagement im Umfeld von Pflege“ mit Länderberichten

Im Rahmen des vom BMFSFJ geförderten Projektes „Bürgerschaftliches Engagement im Umfeld von Pflege“ hat der Deutsche Verein eine Länderbefragung zu Herausforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten bürgerschaftlichen Engagements im Umfeld von Pflege durchgeführt. Die Dokumentation enthält Informationen zu niedrigschwelligen Angeboten, Modellprojekten und Rahmenvereinbarungen und steht zum Download bereit.


Hamburger Angehörigenschule und Angehörigenschule Hamburg: 

Für pflegende Angehörige gibt es in Hamburg gleich zwei Gelegenheiten „zur Schule zu gehen“: In der  trägerunabhängigen Angehörigenschule von Martin Moritz oder in der von der Diakonie betriebenen Angehörigenschule. Beide bieten Beratung, Schulungen und Pflegekurse (in der Regel kostenlos). Die Kurspprogramme kann man jeweils auf den Webseiten direkt herunterladen.


Kurzbericht über Arnold Schnittgers Aktion am Freitag, den 25.10.13 auf dem Hamburger Rathausmarkt

Beim Zusammentreffen der Teilnehmer herrschte ziemlich grausliges Wetter, aber Punkt 18.15 Uhr beim Start des Laternenlaufs hat Petrus ein Einsehen gehabt und uns über dem gesamten Lauf rund um die Binnenalster im Trockenen gelassen. Von wir pflegen waren Inge Strempel (mit Ihrem Ehemann) und ich dabei. Arnold hatte wieder mit der Feuerwehr Winterhude, dem Musikzug aus Appen, der Sambaband aus Altona und Clown Charlie Spektakuläres auf die Beine gestellt. Der Jungfernstieg war kurzzeitig für den Umzug gesperrt! Wir schätzen, dass zwischen 400 und 500 Menschen dabei waren, darunter auch Mitglieder der „Hamburg Elele Dernegi“, einer Organisation für Migranten- Familien mit behinderten Kindern!

Zum Abschluss gegen 19.30 Uhr gab es dann auf dem Platz vor der Europa-Passage ein tolles Feuerwerk von ca. zehn Minuten! Für letzteres war es wohl nicht einfach, ausreichend Sponsoren zu finden – hier scheint es noch eine Deckungslücke zu geben.

Arnold hat es geschafft, dass es in acht anderen Städten an diesem Abend ebenfalls einen Laternenlauf gegeben hat – seine Idee sich also immer weiter fortsetzt! Bewundernswert, was er an Energie entwickelt- und durch die Aktionen und seine persönlich trotz allem positive Einstellung doch viele Menschen erreicht! Mehr Information bei Nicos Farm e.V.


KISS Hamburg: Selbsthilfeberatung für pflegende Angehörige

Seit Dezember 2012 bietet KISS eine fachliche Unterstützung für Angehörige von Demenzerkrankten, die sich selbst organisieren und gegenseitig stärken möchten.

Kontakt:

Anna Schaaf
Selbsthilfeberatung für pflegende Angehörige
Kontaktstelle Wandsbek, Brauhausstieg 15-17, 22041 Hamburg
Tel. 040/399 263 55, Do. 10 – 14 Uhr
Website: www.kiss-hh.de


Leben mit Demenz: Im Alltag dabeibleiben

Demenz ist ein wichtiges Thema und immer mehr Menschen sind davon betroffen. Aus diesem Grund arbeitet wir pflegen in der Hamburger „Landesinitiative leben mit Demenz“ – LINDE mit. Weitere Informationen können Sie der Website entnehmen.


wir pflegen engagiert sich bei „Konfetti im Kopf – Demenz berührt mit vielen Gesichtern“ – eine Aktivierungskampagne. Weitere Informationen können Sie der Website entnehmen.


Aktuelle Information zur Veränderung bei KISS in Hamburg

Die Gesamtleitung und die Verwaltung von KISS Hamburg können Sie jetzt im Brauhausstieg 15-17, 22041 Hamburg-Wandsbek, erreichen.

Weitere Informationen können Sie der Website www.kiss-hh.de entnehmen.


Schulung für Angehörige vor Krankenhausentlassung von pflegebedürftigen Menschen

Ziel ist es, Angehörige von Klinikpatienten für die Pflege nach der Entlassung zu schulen. Initiatoren des Projektes sind die Universität Bielefeld und die AOK Nordwest. Das Modellprojekt „Familiale Pflege“ wird auf den Norden ausgeweitet.

Weitere Informationen finden Sie auf Ärzte Zeitung.de


Mobilität für Rollstuhlfahrer im Raum Hamburg

Ich möchte eine gute Erfahrung weitergeben: Wir haben ein Familienmitglied, welches schwer an Parkinson leidet und an den Rollstuhl gebunden ist! Bisher war es immer eine besondere Aktion, die Teilnahme der Patientin an den Familienfeiern sicherzustellen. Ein Taxi kam kaum infrage, weil bei Abholung/ Ankunft zuhause aktive Hilfe vom/ in den dritten Stock gefragt ist. Ein Krankentransport wäre sicher gut, aber hier fallen, gerade bei längeren Wegen, doch relativ hohe Kosten an! Insofern haben wir die Fahrten bisher immer familienseitig geregelt! Im Dezember haben wir nun mit dem noch jungen Unternehmen „Fliegende Rollis“ – Innovativer Fahrdienst für Hamburg und Umgebung beste Erfahrungen gemacht. weiterlesen…

 www.fliegenderollis.co


In Pasewalk startet der erste Pflegestützpunkt in Mecklenburg-Vorpommern

Mit der Errichtung des ersten gemeinsamen Pflegestützpunktes in Pasewalk (Landkreis Uecker-Randow) ist heute ein neues Beratungsangebot für Pflegebedürftige und deren Angehörige in Mecklenburg-Vorpommern offiziell eröffnet worden. Träger der neuen Einrichtung sind die Pflegekassen und der Landkreis mit Unterstützung des Ministeriums für Soziales und Gesundheit. weiterlesen…


Vorsorgevollmacht

Unser Mitglied Eberhard Namslau hat für uns aktuelle Informationen zur Vorsorgevollmacht zusammengetragen. Er wird darüber auch beim nächsten Treffen der RG Nord informieren. Vielen Dank!


SPD-Landtagsabgeordnete Schröder-Ehlers führt Dialog zur Qualität der Altenpflege

Unter dem Motto „Gute Pflege für alle – Wertvolle Pflege sichern“ lädt die Lüneburger Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers (SPD) zum Dialog über die Zukunft der Pflege ein. Zur öffentlichen Veranstaltung am Donnerstagabend, 10. März, kommt unter anderem auch Fraktionskollege Uwe Schwarz, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, nach Lüneburg. wir pflegen wird auf dem Podium vertreten sein. weiterlesen…


COMPASS-Pflegepreis in Hamburg verliehen / Auszeichnung für langjähriges Engagement in der Pflege

Monika Höhne aus Hamburg erhält den Pflegepreis für ihr 20jähriges Engagement in der Pflege von Angehörigen und Bekannten.

Sich für andere Menschen selbstlos und aufopferungsvoll zu engagieren, ist nicht selbstverständlich. Um den Bürgerinnen und Bürgern danke zu sagen, die bereitwillig und ohne jede Gegenleistung ihre Kraft und ihre Zeit für andere geben, hat COMPASS Private Pflegeberatung GmbH, eine Tochtergesellschaft des Verbandes der privaten Krankenversicherung e.V., eine Auszeichnung für Menschen ins Leben gerufen, die sich in der Pflege von Angehörigen, Freunden oder Bekannten besonders engagieren. weiterlesen…


Internetportal informiert über Pflege im Norden

Ein neues Internetportal informiert rund um das Thema Pflege im Norden. Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg startete das Portal „Wege zur Pflege„.

Auf den Seiten sollen Interessierte anhand von fiktiven Beispielen aus dem Alltag ihren persönlichen Weg zu passenden Angeboten finden. Zu den Themen gehören neue Wohnformen, Pflegestufen, Hilfs- und Beratungsangebote.


Der größte Pflegedienst der Nation: 1,4 Millionen Deutsche werden von Angehörigen betreut – Selbsthilfegruppe fordert mehr Anerkennung.

Bevor Sie sagen, ich kann nicht mehr! – Präsentation von wp stellt sich